Frauen und Kinderarbeit


Der Lohn der Maenner reichte gewoehnlich nicht, um eine ganze Familie zu ernaehren. So mussten die Frauen und die Kinder das noetige Geld dazu verdienen. Sie wurden vor allem in der Textilbranche fuer billige Loehne eingestellt.

Frauen erhielten durchschnittlich hoechstens zwei Drittel des Maennerlohns ausbezahlt, Kinder lagen weit darunter. So kam es oft vor, dass Frauen und Kinder den erwachsenen Maennern als Arbeitskraefte vorgezogen wurden.

Je aermer eine Familie war, desto groesser war der Anteil der Ausgaben fuer Grundnahrungsmittel und desto mehr waren die Eltern auf den Beitrag der Kinder angewiesen.

Die Kinderarbeit nahm erst mit der Schulpflicht ab, die im Verlauf des Jahrhunderts eingefuehrt wurde. Das Militaer klagte ueber unbrauchbare Rekruten.


Ein Geheimer Regierungsrat beschreibt 1833 die Kinderarbeit in einer Baumwollspinnerei so (bsv Geschichte 3N, S.145):