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Projektunterricht am
Graf-Zeppelin-Gymnasium
in Friedrichshafen

Der Bodensee ist mehr als H2O

Mein Bericht zum 19.3.02

Es war ein grauer, kalter, verregneter Märztag an dem wir, die Klasse 9b, uns auf den Weg nach Sipplingen und Gaienhofen machten. Wir trafen uns morgens um 7.30 Uhr auf dem Bahnhof in Friedrichshafen. In Sipplingen angekommen, "durften" wir mit unseren allerliebsten Lieblingslehrern ;-), Frau Nißen, Herr Grosse, Herr Vogel und Herr Seyboldt, 70 min. bei Regen und Sturm im Matsch einen sogenannten Weg hoch zum Trinkwasserwerk Sipplingen waten. Dort mussten wir uns einem viertelstündigen Film mit wirklich toller Hintergrundmusik (*muhaha*) unterziehen. Anschließend gab es eine Führung von Frau Falk durch das ganze Werk!  Aufbruch war um 11:15 - natürlich wieder zu Fuß! -  diesmal aber sogar mit noch mehr Wind, worüber wir uns alle ganz schrecklich gefreut haben! Mit dem Zug um 12:26 und anschließend mit dem Bus, in dem fast alle von uns stehen mussten, ging es nach Gaienhofen. Dort kamen wir etwa um 14 Uhr im Hermann Hesse Museum an. Frau Fuchs, eine gute "Hesseführerin", erzählte uns über Entstehung des Museums, Umgebung und natürlich auch über das Leben des Hermann Hesse. Sie führte uns durch sein Wohnhaus, das er um 1905 mit seiner Frau Maria (kurz: Mia) Bernoulli bewohnte. Anschließend konnten wir uns für ein paar Minuten alleine umschauen und hielten dann im Hermann-Hesse-Saal unsere Referate über "Unterm Rad", "Klingsors letzter Sommer", "Siddhartha" und "Der Steppenwolf". Heimgefahren sind wir dann wieder mit Bus und Zug und waren nach diesem langen, anstrengenden, aber trotz allem nicht ganz uninteressanten Tag um 18:41 wieder in Friedrichshafen.

von Lena Jäckel


©2002  Graf-Zeppelin-Gymnasium

Zuletzt aktualisiert: 12.05.02