Bericht des Pilgers Clemens von seiner Pilgerfahrt nach
Jerusalem anno domini 1300
Von Martin Klotz, Klasse 8a 1996
Bilder von Klaus Wendler
Inhalt
BEACHTEN SIE BITTE DIESE VIER WICHTIGEN HINWEISE!
(von W. Currlin)
- Dieser Beitrag ist aus der Sicht eines Pilgers um 1300 geschrieben,
also in einer Zeit, als die Kreuzfahrer bereits aus dem Nahen Osten vertrieben
sind. Ein Europäer der damaligen Zeit und erst recht ein christlicher
Pilger der damaligen Zeit war natürlich dem Christentum gegenüber
NICHT kritisch eingestellt. Er hielt alle christlichen Legenden für
pure Tatsachen und alle heiligen Orte, die ihm gezeigt wurden, für
Originalschauplätze (heils)geschichtlicher Ereignisse. Das soll ja
noch heute vorkommen. Deswegen werden im folgenden erfundenen Bericht ALLE
LEGENDEN, BIBLISCHEN BERICHTE UND SCHAUPLÄTZE ALS TATSACHEN BEHANDELT.
Sofern dieses Material im Unterricht verwendet werden sollte, bleibt es
dem Lehrer oder den Schülern überlassen, Bibel, Heiligenlegenden,
Wallfahrtswesen kritisch zu beleuchten und den Aspekt historischer Wahrnehmung
zu thematisieren.
- Ein Mensch um 1300 weiß wesentlich weniger über die Geschichte
und Kunstgeschichte als wir heutzutage. Daher: AUF DIE BAUGESCHICHTE MIT
ENTSPRECHENDEN DATEN HABEN WIR VERZICHTET.
- Toleranz und Interesse für andere Kulturen waren damals wenig
verbreitete Eigenschaften. Dennoch gab es Menschen, die sich auch für
Religion und Kultur der Moslems interessiert haben. Bekanntestes Beispiel
ist die Ausnahme Friedrich II., aber es gab auch zeitgenössische Kritik
an den sog. bewaffneten Wallfahrten. Am seltensten war eine objektive Einstellung
gegenüber dem Judentum. Dennoch: CLEMENS BERICHTET AUCH ÜBER MOSLEMISCHE
UND JÜDISCHE RELIGION IN FAIRER WEISE, auf die Gefahr hin, die historische
Perspektive zu verletzen. Eine Thematisierung bietet sich im Unterricht
an.
Grundsätzlich geht der Bericht davon aus, daß ALLE HEILIGTÜMER
der Religionen ZUGÄNGLICH waren, was auch keine Selbstverständlichkeit
ist.
Der abstoßende STREIT ZWISCHEN DEN CHRISTLICHEN RICHTUNGEN, der bis
heute anhält, KOMMT IM BERICHT NICHT ZUR SPRACHE. Zur Kreuzfahrerzeit
wurde der Gottesdienst in der Grabeskirche z.B. nur im lateinischen Ritus
abgehalten, so daß sich die Orthodoxen bald nach den Fatimiden sehnten.
- Die BILDER STAMMEN VON PRIVATEN REISEN von Klaus Wendler (ganz überwiegend)
und Wolfgang Currlin.
INHALT
Einleitung und Anreise
Wichtige christliche Pilgerstätten im Heiligen
Land ohne Jerusalem
Die Bedeutung Jerusalems für die Christen /
Heilige Stätten der Christen
Die Bedeutung Jerusalems für die Juden / Heilige
Stätten der Juden
Bedeutung Jerusalems für die Moslems / Heilige
Stätten der Araber
Meine Rückreise
