Allgemeines


 

"Wenn wir vom Byzantinischen Reich sprechen, bedienen wir uns eines üblichen Begriffs der modernen Geschichtsschreibung. In Wirklichkeit hat es nie einen Staat gegeben, der sich selbst als Byzantinisches Reich bezeichnete; es gab vielmehr das Römische Reich mit Konstantinopel, dem neuen Rom, als Mittelpunkt. Die Bewohner dieses Reiches fühlten sich als Römer oder einfach als Christen, und die Gebildeteren unter ihnen waren der Meinung, ihr Reich gehe auf Augustus zurück. Wir stellen also eine rein akademische Frage, wenn wir wissen möchten, wann das Byzantinische Reich seinen Anfang nahm und wann es endete. Die einzig mögliche Antwort besteht in der Feststellung, daß die Historiker, die die Vergangenheit in praktische und sinnvoll zusammenhängende Perioden aufteilen müssen, sich dafür entschieden haben, das Byzantinische Reich mit der Gründung Konstantinopels im Jahre 324 n. Chr. beginnen und mit der Einnahmen durch die osmanischen Türken im Jahre 1453 enden zu lassen. Das ist eine willkürliche, aber zweckdienliche Einteilung.

Nach dieser Definition war die byzantinische Architektur die Architektur des Byzantinischen Reiches und hatte eine Lebensdauer von elfhundert Jahren, wobei ihr Fortleben in Ländern orthodoxen Glaubens lange über das Enddatum 1453 hinaus unberücksichtigt bleibt. Das jedoch führt uns zu einer weiteren Frage: Angenommen, daß die Historiker mit dieser chronologischen Fixierung einverstanden sind - kann sie auch im Hinblick auf die Architektur als sinnvoll gelten? Anders ausgedrückt: Haben die im Byzantinischen Reich zwischen 324 und 1453 errichteten Baudenkmäler bestimmte Merkmale gemeinsam, die sie als byzantinisch kennzeichnen und von denen anderer Kulturen und Stile unterscheiden? Darauf läßt sich schwer eine eindeutige Antwort finden. Man könnte sagen, daß die byzantinische Architektur nach dem 9. Jh. ein charakteristisches Erscheinungsbild entwickelte, das sie bis zum Ende beibehielt, während man es in der früheren Periode noch mit einer Architektur zu tun hat, die im wesentlichen antik, wenn auch schon in einem Wandlungsprozeß begriffen ist. Man würde jedoch bei Annahme dieser Lösung die byzantinische Architektur einer Phase berauben, die gemeinhin als ihr erstes goldenes Zeitalter gilt, nämlich die Zeit Justinians; und ohne Hagia Sophia ist die byzantinische Architektur gewissermaßen ein Torso ... und so finden wir uns unweigerlich wieder auf einen Anfang im frühen 4. Jh. zurückverwiesen."

Wie das römische Reich, trägt auch das byzantinische den Namen der Hauptstadt. Reich ist nicht das gleiche wie das moderne Land, sondern eine Summe kulturell verschiedener Provinzen, die durch die Hauptstadt einen Zusammenhalt erhalten, aber teils ihre eigenen Traditionen bewahren.

"Die Kunst von Konstantinopel ist die Verkörperung einer vollkommenen Philosophie. Die Grundlage dieser Philosophie blieb konstant, nur die Betonung wechselte manchmal. Die Byzantiner betrachteten die christliche Welt als irdische Spiegelung des Himmels, die durch die Menschwerdung Gottes geheiligt war."

Zum Verständnis der Bilder

Die gleiche innere Haltung einzunehmen, wie sie die Menschen des ersten Jahrtausends unserer Zeitrechnung hatten, ist uns, den durchschnittlichen Mitteleuropäern, höchstwahrscheinlich ohne komplizierte Yoga-Übungen nicht möglich. Ein einmal vollzogener geistiger "Schritt" ist kaum mehr rückgängig zu machen. Zu viele solcher Schritte wurden in den letzten tausend Jahren getan; wir können nicht mehr dieselbe innere Haltung annehmen, die von den damaligen Künstlern vorausgesetzt wurde. Können wir die Bilder trotzdem verstehen, oder können wir sie nur kritisch, abschätzend beurteilen und einordnen? Beides - nur auf Umwegen. Zwar können wir nicht dieselbe innere Einstellung annehmen, aber wir können eine ihr in unserer Zeit entsprechende einnehmen. That's as close as we can get. Nun, welches sind die Umwege?

Am Anfang steht natürlich die rational-kritische Einordnung und Interpretation, dabei gilt es, sich möglichst viel Wissen über die Bilder, die Umstände usw. anzueignen; es gilt die Symbole zu erklären, die Farben zu erläutern, die Verbreitung bestimmter Bildtypen zu erhellen usw. All dies reicht jedoch nicht zum Verständnis. Es muß ein weiterer Schritt getan werden, der schwierigere: Man muß, was man sich erarbeitet hat wieder vergessen. Erst wenn man mit Hilfe der geistigen Spekulation in einen Bereich vorgedrungen ist, in dem es den Bilder möglich ist zu wirken, muß man vergessen. Denn jedes Wissen zerstört hier jede Wirkung. Erst dann befinden wir uns in einem ähnlich unbewußt wissenden Zustand, den wir von den damaligen Betrachtern annehmen. Schwerer ist es für uns heutige Betrachter, da wir alles, was damals selbverständliche Voraussetzung war, uns auf dem Wege der Ratio neu erarbeiten müssen, und zwar jedesmal neu, jedesmal wenn wir ein Bild dieser Zeit neu betrachten wollen. Auch mögen viele Begriffe, die auf diesem Weg fallen werden, befremdlich wirken, es sind Wörter wie "Geist", "Wesen", "Idee", "Wahrheit", "Realität" und dergleichen mehr. Doch muß man sich darauf einlassen, sonst wird man nicht eingelassen.

Aus der Perspektive des Künstlers beschreibt Cézanne dies wie folgt: "Alles, was wir sehen, nicht wahr, verstreut sich, entschwindet. Die Natur ist immer dieselbe, aber von ihrer sichtbaren Erscheinung bleibt nichts bestehen. Unsere Kunst muß ihr das Erhabene der Dauer geben ... Die Kunst muß ihr in unserer Vorstellung Ewigkeit verleihen. Was ist hinter der Natur? Nichts vielleicht. Vielleicht alles. Alles verstehen sie. [...]

Aber wenn ich die geringste Ablenkung habe, die leiseste Schwäche fühle, besonders wenn ich einmal zu viel hineindeute, wenn mich heute eine Theorie fortreißt, die der von gestern widerspricht, wenn ich beim Malen denke, wenn ich dazwischenkomme, dann stürzt alles ein und ist verloren.

[...] Aber wenn er [der Künstler als subjektives Bewußtsein] dazwischenkommt, wenn er es wagt, der Erbärmliche, sich willentlich einzumischen in den Übersetzungsvorgang, dann bringt er nur seine Bedeutungslosigkeit hinein, das Werk wird minderwertig.

[...] Sein ganzes Wollen muß schweigen. Er soll in sich verstummen lassen alle Stimmen der Voreingenommenheit, vergessen, vergessen, Stille machen, ein vollkommenes Echo sein. Dann wird sich auf seiner lichtempfindlichen Platte die ganze Landschaft abzeichnen. Um sie auf die Leinwand zu bannen, sie aus sich herauszustellen, muß dann das Handwerk einsetzen, aber ein ehrfurchtsvolles Handwerk, das auch nur zu gehorchen bereit ist, unbewußt zu übertragen. Denn man beherrscht seine Sprache, den zu entziffernden Text, die beiden gleichlaufenden Texte, die gesehene Natur, die empfundene Natur, die dort draußen und die hier drinnen - [er schlägt sich an die Stirn], beide müssen sich durchdringen, um zu dauern, zu leben, ein halb menschliches, halb göttliches Leben, das Leben der Kunst, hören sie - das Leben Gottes."

Die Einteilung der byzantinischen Kunst

siehe auch Schaubild: Einteilung der byzantinischen Kunst, S. 3!

Die byzantinische Kunst wird in drei Epochen eingeteilt, i.e. die früh-, mittel-, und spätbyzantinische Kunst. Daß von verschiedenen Wissenschaftlern unterschiedliche Zeiteinteilungen angegeben werden, erschwert die Einteilung. Hinzukommt, daß natürlich die Übergänge von einer Epoche zu einer anderen fließend sind und nicht auf ein Jahr fixiert werden können, und daß Übergänge sich in manchen Gebieten schneller vollziehen als in anderen. Ich folge hier einer sehr groben Zeiteinteilung, die in Kauf nimmt, einer streng wissenschaftlichen Prüfung nicht standzuhalten, dafür aber den Vorteil bietet, daß sich leicht mit ihr arbeiten läßt, und daß sie leicht zu merken ist. Was nützt die genaueste Gliederung, wenn die Zeiten und Orte sich nur nach eingehendem Studium merken lassen? Außerdem denke ich, ist die Einteilung für die Zwecke, die ich verfolge ausreichend.

Die frühbyzantinische Epoche beginnt mit der Regierungszeit Justinians (527-565). Die justinianische Zeit ist gleichzeitig das Ende der Spätantike und der Beginn der byzantinischen Kunst. Diese Epoche endet mit dem sogenannten "Finsteren Zeitalter" (oder den "Dunklen Jahrhunderten"), das sich vom 7. bis zum 9. Jh. erstreckt und in das auch der Bilderstreit (726-843) fällt.

Nach dem Bilderstreit beginnt die mittelbyzantinische Kunst. Drei Herrscherdynastien treten hier hervor: Die Makedonische, die der Doukas und die der Komnenen. Das Ende bezeichnet die Eroberung Konstantinopels durch die Kreuzfahrer und die Gründung des Lateinischen Kaiserreiches.

Als Michael VIII. Palaiologos Konstantinopel zurückeroberte, begann die Spätbyzantinische Kunst; diese Zeitspanne deckt sich mit der Regierungszeit der Palaiologen-Kaiser. Als Konstantinopel erobert wurde, nahm die byzantinische Kunst ein Ende.

Kurzgefaßt ist die Abfolge also wie folgt:

527-7. Jh. Frühbyzanz
7. Jh. - 843 "Finsteres Zeitalter"
726-843 Bilderstreit
843-1204 Mittelbyzanz
1204-1261 Lateinisches Kaiserreich
1261-1453 Spätbyzanz
1453 Eroberung Konstantinopels

Das Christentum

206 Toleranzedikt des Gallienus und 40 Jahre Frieden
303-311 Verfolgung des Diokletians
311 Toleranzedikt des Galerius und Licinius
312 Schlacht an der milvischen Brücke; Konstantin besiegte Maxentius; "In hoc signo vinces"
313 Toleranzedikt von Mailand (Konstantin)
318-381 Arianischer Streit
325 1. Ökumenisches Konzil von Nicäa (einberufen v. Konstantin), Lehre des Athanasius gewinnt: Der Sohn ist dem Vater gleich. Konstantin änderte später seine Meinung.
381 2. Ökumen. Konzil
337-361 Unter Constantius II. (Nachfolger Konstantins) wurde Arianismus für kurze Zeit verbindlich.
341 Heidnische Opfer wurden verboten.
361-363 Iulianus Apóstata, versuchte erfolglos Heidentum wieder einzuführen.
380 Edikt von Thessalonike verbietet Arianismus im Osten.
381 2. Ökumenisches Konzil in Konstantinopel unter Theodosius I. bestätigt Nicänum; hebt die Synode von Konstantinopel hervor.
391 Christentum wurde Staatsreligion (Verbot aller heidnischen Kulte) unter Theodosius I.
431 3. Ökumenisches Konzil: betonte Einheit der Natur Christi, erklärte Maria zur Gottesgebärerin (Theotókos).
449 Räubersynode von Ephesos, Monophysiten und Nestorianer schlugen sich mit Stöcken.
451 4. Ökumenisches Konzil von Chalkedon: Monophysitismus wurde zur Häresie erklärt.
Monophysiten bilden gefährliche Minderheit
726-843 Bilderstreit
800 Leon III krönte Karl zum römischen Kaiser (Papsttum wenden sich vom Osten ab).
1054 Schisma
Als die römische Weltanschauung nicht mehr die Fähigkeit besaß, befriedigende Antworten auf die drängenden Lebensfragen zu geben und dem Reich einen einheitlichen Zusammenhalt zu geben, erfreuten sich verschiedene Philosophien und Kulte zunehmender Beliebtheit. Zu diesen gehörten neben dem letztendlich siegreichen Christentum der Stoizismus, der Neuplatonismus und verschiedene östliche Kulte, darunter besonders der Mithraskult.

Der Stoizismus mit seiner pragmatischen Lebensphilosophie war zwar dafür geeignet eine neue Lebensmoral aufzustellen, jedoch war der einzelne in Zeiten der Wirren, in denen die meisten nach externer Hilfe suchen, auf sich selbst gestellt.

Der Neuplatonismus hingegen wendete sich nicht wie die Stoa ausschließlich an die Vernunft. Sein Ziel war die mystische Ekstase, die Schau des undefinierbaren Einen. Er zielt somit auf eine Welt außerhalb der Unseren ab. Jedoch war dieses Einswerden nur über den Weg der philosophischen Spekulation zu erreichen; damit wendet sich der Neuplatonismus nur an die wenigen Menschen, denen sein komplizierter Metaphysischer Aufbau zugänglich war. Somit hatte keine der beiden Philosophien den "Armen im Geiste" etwas zu bieten, der Masse der Sklaven im Bodensatz der griechischen und römischen Gesellschaft oder denen, die "mühselig und beladen" waren.

Die Masse des Volkes flüchtete sich also in eine große Anzahl von Mysterienkulten; der verbreitetste unter ihnen war der Mithraskult, aber auch er war mit seinen bizarren Riten, die einer fehlenden fähigen Verwaltung gegenüberstanden nicht zur Staatsreligion geeignet.

Das Christentum vereinte gegenüber seinen Konkurrenten alle Vorteile, die für eine Staatsreligion notwendig waren. Es sprach alle Bevölkerungsschichten an, da Platz bat sowohl für die geistige Spekulation als auch für rein sinnliche Wahrnehmung der Riten. Es gab den Menschen einen Halt in diesem Leben, indem es auf das nächste, bessere verwies. Die Christen erregten Bewunderung und Spott durch ihre vorbildliche moralische Lebensweise. Die frühen Organisatoren der Kirche bauten eine gut funktionierende Verwaltung auf. Darüberhinaus stärkten die Christen den Zusammenhalt der Gemeinschaft. Darüberhinaus besaß das Christentum genügend Offenheit/Flexibilität um sowohl Mitglieder als auch Lehren der anderen Religionen und Philosophien in sich aufzunehmen (so ist zum Beispiel der 25. Dezember als Datum für das Weihnachtsfest eine Übernahme aus dem Mithraskult, deren Sonnengott während der Wintersonnenwende geboren wurde).

Arianismus

Der Name Arianer stammt vom Bischof Arius. Die Arianer waren strenge Monotheisten, ihrer Meinung nach stand die Wesenseinheit Christi mit Gott im Gegensatz zum Glauben an einen Gott; sie sagten, Jesus sei mit Gott nur wesensähnlich (homoiousie); Jesus sei von Gott erschaffen und nicht ewig 1. Ökumen. Konzil von Nikaia bestätigte die Homousie (Wesensgleichheit) im Gegensatz zur Homoiousie (Wesensähnlichkeit) der Arianer. Der Arianismus bestand bei den Germanen bis ins 6. Jh.

Nestorianer

Ihre Lehre sagt, daß die göttliche und die menschliche Natur in Christus geschieden sind (Maria als Christusgebärerin); die göttliche Person sei nicht Mensch geworden, sondern sie habe sich mit dem Menschen Jesus zu einer Wirksamkeit verbunden. Konzil von Ephesos besagt gegen die Nestorianer: In Christus ist nur eine Person: Gott Sohn, dem Vater wesensgleich von Ewigkeit, Mensch geworden in der Zeit. Maria ist Gottesgebärerin. Sie hat also Gott geboren und nicht nur einen Menschen, in dem sich später Gott manifestierte.

Monophysitismus

Stammt aus Alexandria. Monophysiten gingen von einer Natur Christi aus (der göttlichen). Unter Einfluß von Papst Leo I. entschied das Konzil von Chalkedon 451 gegen den Monophysitismus; es definierte Menschheit und Gottheit in Jesus als "ungeteilt und ungetrennt" aber trotzdem "unvermischt und unverwandelt". Daraufhin bildeten sich besonders in Ägypten und Syrien monophysitische Nebenkirchen nicht nur wegen des Glaubens, sondern auch aus politischen Gründen (Gegnerschaft zu Byzanz).

Die Ostkirche (orthodoxe Kirche)

Die orthodoxe Kirche entstand als Theodosius I. das Christentum zur Staatsreligion erhob und somit der Staat über die Einhaltung der wahren Lehre wachte. Die Ostkirche ist bei der Patristik und den ersten sieben Konzilen stehengeblieben, sie lehnte die Scholastik, die rationale Durchdringung von Glaubensinhalten ab.

Charakteristisch für die orientalischen Liturgien ist der Reichtum an dogmatischem Gehalt (Orthodoxie), ihre Feierlichkeit in Zeremonien und Gewändern und die stärkere aktive Beteiligung des Volkes (Liturgiesprache = Volkssprache). Die Verfassung ist synodal nicht monarchisch.

Die Ostkirche lehnt die unbefleckte Empfängnis Mariä ab. Außerdem geht der heilige Geist für die Anhänger der Ostkirche nur von Gottvater und nicht auch von dem Sohne aus (Streit um das "filioque").

Gründe der Kirchenteilung:

Die Byzanz-Forschung

Die Erforschung der byzantinischen Kultur litt lange Zeit unter Vorurteilen:

Begünstigt wurde die Forschung durch:

In der Byzanz-Forschung sind verschiedene Methoden verbreitet, Baudenkmäler zu untersuchen: Die typologische, sie klassifiziert Baudenkmäler nach ihren Charakteristika und fragt nach den typologischen Zusammenhängen; die funktionale, sie untersucht den Zusammenhang zwischen Form und Zweck eines Bauwerkes und versucht die Form aus dem Zweck abzuleiten; und die historische, die die Bauwerke als historische Dokumente einer vergangenen Zivilisation ansieht und aus ihnen versucht Rückschlüsse auf das damalige Leben zu ziehen.

Ich folge hier keiner bestimmten dieser Methoden. Aber aufgrund der methodischen Mischung, die hier vorliegt, ergeben sich nicht gelöste Widersprüche. Ich habe diese Widersprüche bewußt stehen gelassen, um einerseits die Entscheidung dem einzelnen zu überlassen und andererseits um Gegensätze in der Forschung aufzuzeigen.

Grundzüge der byzantinischen Kunst

"- immer fühlt man sich weit fortgetragen von der Welt des alltäglichen Heute. Dies ist eine irreale, in sich geschlossene, festgefügte Welt, in der nur die Eingeweihten sich zu Hause fühlen; und es bedarf langer Übung, bis der Besucher sich fähig fühlt zu begreifen, was die Künstler gemeint und wie sie es verwirklicht haben. Die Bauten sind von Anfang an nicht von Zufall oder nach reiner Phantasie gefügt worden, sondern die Bauelemente wurden gewählt und zusammengetragen, um technische Überlegungen und einen Symbolgehalt zu realisieren. die Kirche hat einem Ideal zu entsprechen, wobei das charakteristischste Element ihrer Gesamtheit die Kuppel ist.

Am meisten bleibt uns und unserer Zeit die figürliche Ausschmückung durch Mosaiken und Fresken an den Wänden fremd. ... all diese Arbeiten bilden eine Ganzheit, die vom Westen lange streng verurteilt wurde, weil sie nicht das Wirkliche nachbilde und weil ihre Schöpfer nicht fähig seien, ihren Stil zu korrigieren, um eine wahre Wiedergabe der Natur zu erzielen. Aber die byzantinische Kunst kennen, das heißt, den Ursprung und die Bedeutung dessen entdecken, was lange für Ungeschick oder Unfähigkeit gehalten worden war. Der byzantinische Künstler sucht gar nicht ein getreues Abbild der wirklichen Welt zu geben, sondern er sieht sein Ziel darin, die übersinnliche Welt zu beschwören, deren Wesen über allem Menschlichem mit seinen Leidenschaften und seinen Nöten liegt. Als den vollkommensten Ausdruck dafür haben diese Künstler immer die Antike betrachtet, ... Und darum haben sie diese übernatürliche Welt geschaffen, die den Gläubigen oder den bloßen Kirchenbesucher mit jenen großen Gestalten empfängt, die zuerst einförmig, starr und leblos erscheinen und deren weit offene Augen fest auf etwas über dem Betrachter und jenseits von ihm gerichtet sind."

"Die Begriffe "Wahrheit" und "Realität" stehen sich in der byzantinischen Ästhetik gegenüber, und beide haben eine festumrissene Bedeutung. Die Wahrheit ist das, was die Realität manchmal zeigen kann, wenn sie unter wissenschaftlichem Aspekt betrachtet wird. Sie ist Geist, Wesen, Echtheit, Idee im platonischen Sinne und schließlich Erkenntnis. Man nimmt die menschliche Gestalt aus der Realität und unterwirft sie einem geometrischen, rhythmischen und chromatischen System. Indem man vom Menschen ausgeht, gelangt man zur Transzendierung des Menschlichen und schafft, was auf den ersten Blick paradox erscheint: Bilder des Unsichtbaren. Diese Bilder beschreiben nicht das Göttliche, sondern versuchen, es auf magische Weise gegenwärtig werden zu lassen. Die Formen werden nicht um ihrer selbst willen, in ihrer materiellen Realität, dargestellt, sondern man will die Idee einer übersinnlichen Welt andeuten. Das Bild soll ein Mittel sein, einen inneren Zustand zu schaffen, der der Meditation, ja sogar der zu "Wahrheit" führenden Erleuchtung förderlich ist. Daher die großen vergoldeten, leeren, einförmigen und schimmernden Gründe, wahrhafte Lichtvorhänge, auf denen die ruhigen und unbeweglichen Personen erscheinen."

Malerei (Mosaik)

"Dauer und tiefe Einheit" (A. Bon)

Vorbild ist Antike, aber nicht wie in der Antike die Natur selbst.

"Schönheit ist Symmetrie ausgestrahlt von Leben" (Plotin)

Im 6. Jh. setzt sich die neuplatonische Schönheitstheorie gegenüber der aristotelischen durch.

Ideologische/formale Konventionen

Aristokratische Kunst

Religiöse, i.e. christliche, Kunst

Kunst der hohen Geistlichkeit

Kaiserkunst: Politische Repräsentation des Kaisers (Ravenna!)
Verherrlichung des Kaisers (PR)
Mäzenatentum des Kaisers
Kunst als politisches Mittel des Kaisers
Reichskunst (einheitlich im ganzen Reich)

Keine scharfe Trennung zwischen Kunst und Kunsthandwerk.

Inhalt und Form bilden eine Einheit.

Höfisch-unnahbarer Charakter (Cäsaropapismus)

Durchdringung von Architektur und Malerei zu einem Gesamtkunstwerk

Streben nach Entmaterialisierung

Hieratische, monumentale Frontalität der Figur: Sie macht das Bild für den Betrachter "verbindlich", teilnahmungsloses "zuschauen" wird unmöglich; zugleich wird eine Distanz aufgebaut (vgl. Giacometti), die die dargestellte Figur "enthebt", sie unnahbar macht und ihr trotzdem eine übersinnliche Präsenz verschafft (vgl. Statuen aus dem Abu Tempel in Tell Asmar, orientalischer Einfluß). Diese Distanzierung weist gleichzeitig dem Betrachter wie der Figur eine feste hierarchische Stellung zu; die Figur steht höher als der Betrachter. Wie geschaffen für diese Darstellungsweise ist das Mosaik mit seiner flächenhaften Reduktion des Körperlichen. Sein leuchtender Schimmer erhöht den visionären, immateriellen Gehalt der Darstellung. Verstärkt werden diese Eindrücke durch wellenförmiger Krümmung flacher Wände und die Neigung der Mosaiksteinchen nach unten. Diese Vergeistigung und Distanzierung entspricht dem höfischen Ideal des byzantinischen Kaiserkultes, das Irdische wird zum Gleichnis geläutert ohne seine irdische Funktion zu beeinträchtigen, vielmehr verschmilzt im Ritualen Irdisches mit Himmlischem, das Irdische wird vom Göttlichen durchdrungen und wird teilhaftig an ihm, und das Göttliche manifestiert sich im Weltlichen.

Nicht abbildende, sondern sinnbildlich-darstellende Funktion (vgl. Bilderstreit), daher von einem gewissen Grad von Abstraktion bestimmt, trotzdem immer figürlich.

Hauptsächlich Personendarstellungen.

Feste Bindung der Figur an die Bildfläche Verzicht auf Illusionsraum, aber Einbindung des Realraums (des physischen Raumes der Architektur) zur Kommunikation der dargestellten Figuren. Dadurch werden Architektur und Malerei zu einem Gesamtkunstwerk verbunden.

Strenge innere Organisation der Figur durch Umriß- und Binnenlinie; strenge äußere Organisation im Dekorationsprogramm oder -system: 1. Kuppel und Apsis, 2. Pendentifs und Trompen, 3. Nischen und Wandflächen (siehe auch: Bildtheorie)

Bedeutungsgröße

Intensive, klar lesbare Gestensprachen

Klares Gefühl für Maß und Harmonie selbst bei anatomischer Unrichtigkeit der Figurendarstellung (Test für anatomische Unrichtigkeit: Wenn man sich vorstellen kann, die Figur im Bild laufe, ist sie richtig proportioniert!), Erbe der Antike (intaktes Menschenbild)

Antike Kompositionsschemata

Schön im Sinne einer sublimierten, intellektuellen Schönheit

Scheu vor dem vollrunden Abbild, antikörperliche Einstellung, Verzicht auf das haptische Erlebnis.

Stellung der Bilder im Osten und Westen

Westen:

Bilder dienen als Bibel für "die im Geiste Armen", für die ungebildete Menge und Analphabeten. Daher lastet den Bildern etwas Rohes an. Die Gebildeten lesen statt Bilder anzusehen. Bilder sind eher etwas Gedultetes. Daher haben die Bilder keine so hohe Stellung und die Bildgestaltung ist weitgehend der Willkür der Künstler unterworfen. Daraus resultieren eine Vielzahl an individuellen Stilen und eine schnelle Veränderung der Stile.

Osten:

Allein die Tatsache, daß ein Streit über Bilder das ganze Reich erschüttern konnte, zeigt welch hohe Bedeutung Bilder besaßen. Die Bedeutung der Bilder übersteigt die von bloßen Anschauungsobjekten bei weitem. Bilder dienen, dadurch daß sie Christus als Mensch zeigen, als Beweis das Gott Mensch wurde, wie z.B. das Abbild Justinians in Ravenna nicht als bloßes Abbild, sondern als politische Repräsentation angesehen wurde; außerdem wurde den Bildern heilspendende und beschützende Wirkung zugeschrieben, so hatten schon oft Ikonen (die berühmteste ist die der Hodegetria, die während Belagerungen der Stadt oder anderen Gefahren mit Prozessionen durch die Stadt und entlang den Mauern getragen wurde.) die Stadt Konstantinopel vor der Eroberung geschützt. Bilder dienen unmittelbar der Vergegenwärtigung der obersten Heilstatsache.

"Das wahre Bild sei wie die Schrift der Bücher," sagte Symeon von Thessalonike. Genau wie die Schrift müssen die Bilder deshalb eine feststehende, genormte äußere Form bewahren, um verständlich zu bleiben. Der Patriarch Gregor Melissenos meinte in diesem Zusammenhang einmal: "Wenn ich eine lateinische Kirche betrete, kann ich keinen der dort dargestellten Heiligen verehren, weil ich keinen von ihnen wiedererkenne. Allenfalls erkenne ich Christus, aber auch ihn vermag ich nicht zu verehren, denn ich weiß nicht, in welcher Weise er beschriftet ist."

Architektur

"Trotz des zahlreich vorhandenen Materials ist unsere Kenntnis der byzantinischen Architektur noch immer sehr bruchstückhaft und unausgewogen. Man überlege sich die folgenden Tatsachen: Konstantinopel, das wir viel besser kennen als die meisten anderen byzantinischen Städte, besaß im Laufe des Mittelalters über 500 Kirchen und Klöster. Davon sind etwa 30 in unterschiedlichen Stadien des Verfalls erhalten geblieben - weniger als zehn Prozent. Die beiden kaiserlichen Paläste - der Große Palast und der Blachernenpalast - sind so gut wie spurlos verschwunden, und von den herrschaftlichen Häusern, die es zu Hunderten in der Hauptstadt gab, sind nur noch in zwei oder drei Fällen bedeutende Überreste vorhanden. die Stadt mit der zweitgrößten Einwohnerzahl des Reiches - ich spreche jetzt von der früh-byzantinischen Periode - war Alexandria, und doch kennen wir nichts von ihrer christlichen Architektur. Die drittgrößte Stadt, Antiochia, hat man teilweise ausgegraben, aber von ihren bedeutenderen Bauwerken ist keines gefunden worden. Soviel über die Unvollständigkeit unseres Studienmaterials. Eine weitere schwerwiegende Beschränkung ergibt sich daraus, daß es nicht das gesamte Bauschaffen dieser Zeit repräsentiert. Man kann es dem Uneingeweihten kaum übelnehmen, wenn er meint, die Byzantiner hätten nichts als Kirchen gebaut; dabei haben sie vielerlei andere Bauwerke errichtet, Häuser und Paläste, Bäder, Zisternen, Befestigungsanlagen und Brücken. Aus der frühbyzantinischen Periode hat sich eine beachtliche Menge profaner Architektur erhalten, aus der mittleren und späten dagegen weit weniger; man hat ihr jedoch im Vergleich mit der kirchlichen Architektur nur sehr geringe Aufmerksamkeit geschenkt." Was hier über die Architektur gesagt wurde gilt in vielen Aspekten parallel auch für die Malerei.

Anforderungen, die von der Liturgie an eine Kirche gestellt wurden (typologische Methode): "eine große Versammlungshalle, die auf den Altartisch und den amtierenden Priester oder Bischof hin ausgerichtet war (vom 4. Jh. an war es üblich, nach Osten gewandt zu beten); eine Trennung zwischen Geistlichen und Laien, zwischen Männern und Frauen und zwischen getauften Christen und Katechumenen; eine Kanzel zum Vorlesen des Evangeliums; angemessene Bewegungsmöglichkeiten für die Prozession des 'Großen Einzugs' der Geistlichkeit und der Gemeinde in die Kirche; das Diakonikon, ein Raum mit einem Tische für die Gaben der Gläubigen; ein Brunnen für Waschungen und eine Taufkapelle."

"Hatte bereits die römische Baukunst die plastisch-körperliche Gestaltungsweise der Griechen durch eine optisch-räumliche abgelöst, so konzentriert sich Byzanz noch eindeutiger auf das Raumschöpferische, auf die kunstvolle Gliederung der sakralen Innenräume. Die Entwicklung geht vom basilikalen Langbau zum Zentralbau, also vom Richtungsraum, der zu aktivem Durchschreiten auffordert, zum ausgewogenen Verweilraum, der den Bewegungsdrang dämpft bzw. aufhebt."

"Das 'glockenartige Herabsinken' (O. Demus) des Raumes, das alle Raumzonen durchströmt und sie sich unterordnet, ist anschauliches Gleichnis des vom Jenseits bestimmten Weltbildes und zugleich Symbol der vertikalen gesellschaftlichen Staffelung. Die Existenz des einzelnen wird von der erhabenen Raumglocke buchstäblich umschlossen und überwölbt, d. h. einem zeitlosen Ordnungssystem eingefügt. Die schwebende, immaterielle Wirkung des Raumes wird durch die kunstvolle Verschleierung der tektonischen Verhältnisse des Tragens und Lastens erzielt. Da Rundbögen und Wölbungen den Zusammenstoß von horizontalen und vertikalen Kräften umgehen, wirken sie schwereloser als Säulen, auf denen ein Querbalken lastet."

Ein byzantinisches Gebäude verkörpert nicht das Wachstum oder das Emporstreben, wie das gotische Kirchen tun, oder das massive Gewicht, wie romanische Gebäude, oder die Idee des perfekten Gleichgewichts der Kräfte, wie die griechischen Tempel. Byzantinische Architektur ist im Wesentlichen eine "hängende" Architektur; ihre Gewölbe scheinen von oben gestützt zu sein ohne jegliches Eigengewicht. (In vielen Quellen ließt man den Hinweis, die Kuppel erscheine, wie an einer goldenen Kette am Himmel befestigt.) Die Säulen werden ästhetisch wahrgenommen, nicht als tragende Elemente, sondern als herabsinkende Arme oder hängende Wurzeln. Die architektonische Auffassung eines Gebäudes als etwas nach unten Strebendes steht ganz im Einklang mit der hierarchischen Denkweise, die sich in allen Teilen des byzantinischen Lebens manifestiert, vom Politischen zum Religiösen, wie auch in der hierarchischen Auffassung der Bilder wie sie vom Urbild abhängen.

Das Kreuzkuppelsystem der Gewölbe ist damit der ideale Hintergrund für ein hierarchisches System von Ikonen. Jedes einzelne Bild erhält einen passenden Platz je nach dem Grad der Heiligkeit oder Wichtigkeit, der von oben nach unten und von Osten nach Westen abnimmt. Genau wie byzantinische Architektur hauptsächlich eine Architektur des Gewölbes ist und daher besonders mit den oberen Teilen der Struktur zu tun hat, so ist auch die byzantinische Mosaikdekoration hauptsächlich in den Gewölben Zuhause.

Keine Schauseite (Fassade), aller Reichtum konzentriert sich auf den geistigen Kern des Gebäudes. Von außen sind so gut wie alle Kirchen würfelförmig und haben eine Zentralkuppel (oder mehreren Kuppeln, bei denen die mittlere die äußeren überragt). Die Kirchen sind außen schlicht, erst in palaiologischer Zeit erfährt die Fassade eine Differenzierung des Schmucks durch verschiedene Baumaterialien.

Die Kirchen haben meist bescheidene Größen, einerseits wegen des technischen Problems (Alle Kuppeln sind ohne Gerüst, welches die Ziegel hält bis der Mörtel trocken ist, gebaut.), andererseits wegen der kleinen Gemeinden, denen die Kirchen dienten. (s. auch "Die 'typische' Kreuzkuppelkirche")

Technische Aspekte

Zur Technik des Mauerbaus:

Die "Architekten" und Handwerker

"In der frühbyzantinischen Periode vertraten den Beruf des Baumeisters zwei Spezialisten, der mechanikos oder mechonopoios (lateinisch mechanicus) und der architekton, wobei ersterer den weit höheren Rang einnahm. Das Wort mechanikos wird oft mit Ingenieur übersetzt, aber das ist nicht ganz korrekt: man sollte ihn eher als einen Baumeister mit mathematischen Kenntnissen bezeichnen. Sein gesellschaftlicher Rang war recht hoch. Der mechanikos war jedoch eine ziemlich seltene Erscheinung. Die architektones oder Baumeister hatten einen entschieden niedrigeren Rang. Im 4. Jh. setzte man noch voraus, daß sie Allgemeinbildung besaßen, und sie erteilten auch Unterricht in ihrem Fach, für den sie allerdings nur bescheiden entlohnt wurden. Sie erhielten ein wenig mehr als Lehrer in elementarer Mathematik und Kurzschrift, aber nur genau die Hälfte dessen, was Landmesser und Literaturlehrer verlangen durften. Wir können uns vorstellen, daß die architektones mit der Zeit auf die Stufe von Handwerkern herabsanken. Die Mehrzahl der byzantinischen Bauten wurde wahrscheinlich von solchen Baumeistern oder sogar von Polieren errichtet. Auffallend ist, daß nach dem 6. Jh. kaum Namen byzantinischer Architekten überliefert sind. Unter den architektones standen die gelernten Handwerker, die der Plebejerschicht angehörten. Ihr Status läßt sich aus den Gehältern ablesen, die in Diokletians Höchstpreistarif von 301 n. Chr. genau angegeben sind (deren absoluten Wert wir aber kaum berechnen können): Figurenmaler bekamen 150 Denarii pro Tag und dazu ihre Verpflegung; Bemaler von Wänden 75, Mosaikarbeiter 60, gewöhnliche Maurer und Zimmerleute 50. Theoretisch gehörten alle diese Handwerker erblichen Zünften (collegia) an, die im Gegensatz zu den heutigen Gewerkschaften nicht zum Schutze, sondern zur Disziplinierung der Arbeiter geschaffen worden waren. Als Mitglieder dieser collegia waren die Arbeiter zu allen möglichen Zwangsleistungen verpflichtet, zu denen auch die Reinigung der Kanalisation gehörte. Kein Wunder, daß sie sich dem Zugriff der zentralen Verwaltung zu entziehen suchten, indem sie auf das Land entwichen. Ein Erlaß des Kaisers Honorius führt Klage darüber, daß die Städte ihren Glanz verloren, weil die collegiati sich nicht mehr um ihre Instandhaltung kümmerten, sondern sich auf dem Land verborgen hielten."

Zentrum Konstantinopel

 


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Bytantinische Kirchen in Konstantinopel wurde geschrieben von: Rain K., der sich über Kommentare dazu sehr freuen würde.